Fu Kreisverband Konstanz
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05.03.2013, 19:30 Uhr | Übersicht | Drucken
Sitzung der Kreisfrauenunion in Singen

Wenn alle Frauen so begeistert wären und sich so in die Partei einbringen würden, wäre es sehr viel besser um die CDU bestellt.

Die Sprache ist von dem Mitglied des Landtages Katrin Schütz.
Zu der FU-Kreisvorstandsitzung in Singen hatte die Vorsitzende Heike Kornmayer die Initiatorin der Umfrage „Frauen im Fokus“ Katrin Schütz eingeladen. Diese Umfrage fand sowohl online, als auch telefonisch und auf der Straße statt. Sie wurde in voller Höhe von 12000 € durch Spenden finanziert.
Ehrenamtlich begleitet wurde die Studie von Prof. Oscar Gabriel.
Befragt wurden mehr als 3000 Personen, sowohl Männer als auch Frauen. Gibt es Unterschiede bei Themen und Wichtigkeit zwischen Männern und Frauen?
Nach der Wahlniederlage 2011 habe Katrin Schütz in ihrem Wahlkreis Karlsruhe-Stadt u.a. am Unternehmerfrauen-Stammtisch eine Umfrage gestartet, die dann in erweiterter Form zu der allgemeinen Meinungsumfrage führte.
Die Ergebnisse dieses Projekts der CDU Baden-Württemberg trug Katrin Schütz sehr anschaulich und eindrucksvoll vor.
Dass die CDU bei den Frauen die größten Einbrüche zu verzeichnen hat,liegt nicht an der Kompetenz von Angela Merkel. Dass die Partei zu wenig Transparenz aufweist, bemängelten viele, und bei der bezahlbaren Energieversorgung wird der CDU nicht genügend Durchsetzungsvermögen zugetraut. Da müsse die CDU unbedingt dran arbeiten.
Dass die Absicherung im Alter für viele wichtiger ist, als das Betreuungsgeld war bei der Umfrage festzustellen.
Bei dem Thema „Gerechtigkeit“ lag die SPD und dort vor allem bei den Männern klar vorn; wogegen bei der „Sicherheit“ die CDU die größere Glaubwürdigkeit besitzt.
Bei der „gesunden Umwelt“ wurde den Grünen die meiste Kompetenz zugesprochen, ebenso beim Klimaschutz.
Erstaunlich waren die Erwartungen an die Politiker. So wurden an vorderster Stelle die Ehrlichkeit, die Vertrauenswürdigkeit, die Menschlichkeit und danach erst die Kompetenz vorausgesetzt. Das „christliche Menschenbild“ wurde leider als Schlusslicht genannt.
Die Werteordnung der Menschen in Baden-Württemberg sieht an erster Stelle die Pflichterfüllung, danach den Fleiß und den Ehrgeiz und das Leben bei hohem Lebensstandard. Ziemlich zum Schluss folgen politisches Engagement, Macht und Einfluss.
Die Ansprüche in der Stadt und im ländlichen Bereich sind gleich groß. Die Umfrage fand allerdings im Umland eine größere Resonanz als in der Stadt.
Laut Karin Schütz soll der CDU-Anhängerschaft mehr Beteiligung an politischen Entscheidungen zugestanden werden.
„Männer müssen mehr auf Frauen hören – Frauen haben ihr Ohr mehr am Wähler“
Als Schlussfolgerung der Umfrage „Frauen im Fokus“, unter dem Vorsitz von Thomas Strobl, kommt die Initiatorin zu der Auffassung, dass das Projekt unbedingt fortgeführt werden sollte.
Ideen, Gedanken und Vorschläge sind willkommen, damit bei den nächsten Kommunalwahlen keine Liste ohne Frauen, keine Fraktion ohne Frauen und sobald als möglich kein CDU-Vorstand ohne Frauen auskommen muss.
Außerdem wäre es wünschenswert, wenn sich der Anteil der weiblichen Mitglieder in der CDU Baden-Württemberg so steigern würde, dass sich bis 2020 nicht nur 23%, sondern mindestens 30% Frauen in der Partei heimisch fühlen.


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